Juli 2015: Eat the Frog

Kröte SquareEat the Frog

Im Juli heißt es: Die fiesen Dinge zuerst!

 

Was ist wichtiger: Die richtige Technik oder die eigene Haltung?

Wenn ich bei den meisten Entscheidungsfragen dafür plädiere, der eigenen Haltung mehr Bedeutung als allen Wundertechniken beizumessen, gilt bei “Eat the Frog”: Die Technik macht den Unterschied.

In diesem Fall ist die Technik sehr einfach. Sie heißt: Friss die Kröte!

1. Das Wichtigste zuerst: Schau dem Biest in die Augen! Information ist alles und hilft, die Mühsal zu erkennen und erste Ansatzpunkte zu finden. Ein lästiges Konzept, eine komplexe Rechnung, eine aufwendige Recherche – alles beginnt mit einem allerersten Blick und vielleicht ein paar Stichworten als Notizen.

2. Fang einfach an! Je größer der Berg vor mir, desto wichtiger der 1. kleine Schritt. Der findet zum besten Zeitpunkt statt: Jetzt.

3. Nimm dir nur kleine Portionen vor! Steuer 2014? Hier hilft eine erste grobe Vorsortierung. Vielleicht nur erst einmal 30 Minuten oder ein bestimmtes Themengebiet (Reisekosten 2014?). Nehme ich mir zuviel vor oder beginne an allen Ecken gleichzeitig, bleiben mir zwei Hauptoptionen: Ich ersticke bald im Wust und verliere Zeit und Energie. Oder ich finde viele Einladungen, Ausreden und Begründungen, die Steuer wieder Woche um Woche zu verschieben.

4. Tabula rasa: Ein freier Arbeitsplatz hilft. Alle Störungen wie optische Ablenkungen, regelmäßiger Emaileingang, social media, Snacks am Arbeitsplatz blende ich konsequent aus. Türen zu ungeregelten Vorgängen schließe ich, damit nur die reduzierte Komplexität meines “frog” übrig bleibt.

Tipp: Ein dickes Post-it mit “Eat the Frog” im Bad am Spiegel wirkt Wunder!

 

Viel Erfolg!

Der 1. Blick und der 1. Schritt - ein Anfang ist getan.
Der 1. Blick und der 1. Schritt – ein Anfang ist getan.

 

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