Juni 2015: The Minimalism Game

Bücherregal_1

http://www.theminimalists.com/minimalism/

frei zusammengefasste Kurzbeschreibung

Es beginnt mit dem 1. Tag des neuen Monats: Entrümpeln Sie jeden Tag so viele Gegenstände wie der Tag des Monats zählt.

Tag 1 = 1, Tag 2 = 2, Tag 3 = 3.
Sie haben bereits Ihren Calculator angeworfen? Gut so, denn Sie landen in einem wirklich erfolgreichen Monat bei deutlich mehr als 400 Items.
Entrümpeln heißt: Wegwerfen, verschenken, entsorgen – auf jeden Fall aus dem eigenen Wirkungskreis heraus (Keller, Lager, verleihen, unterstellen sind NICHT erlaubt).

Suchen Sie sich dafür einen Partner, der mitmacht: Wer am längstens durchhält, hat gewonnen.
P.S.: Bin ich froh, dass ich zwischen Düsseldorf und Wien pendle. So kann ich erstens 2 Wohnungen entrümpeln und habe zweitens eine hohe Chance, mehr als 10 Tage mitzumachen.

Lassen Sie uns unsere Erfolge teilen.

4. Juni - 4 raus
4. Juni – Wir 4 müssen heute gehen…

 

 

 

 

 

 


 

Update: 15. Juni 2015; 22:25 – Halbzeit – 15.6. = heute 15 Items

2 Wohnungen erleichtern die Chose. In beiden läuft der gleiche Prozess ab:

1. Datum = Anzahl Items – seit der 9 wird’s ungemütlicher…

2. alles auseinander kramen, ein kleines Chaos entsteht…

3. die „we-have-to-gos“ rasch in kleinen Gruppierungen zusammenstellen (Büro: „Wer will mich?“ – Taxistand: „Wer will mich? – Altkleidersammlung, Container), ordentlich einpacken, mehrfach zählen (seit 11 fällt mir auf, wie viel Konzentration das kostet: Schuhpaare zählen 1, Ohrringpaare zählen 1…, Sonnenbrille mit Brillenetui zählen 2, wenn nicht zusammengehörig…, x Döschen Kontaktlinsenreiniger zählen 1, da vom gleichen Stamm…), ggf. aufschreiben (Reiz der Doku: mir wird bewusst, wie viel Wert mein Heim verlässt)

4. raus mit ihnen aus der Wohnung – wenigstens bis vor die Wohnungstür oder in den Kofferraum, wenn ich doch zu faul sein sollte, zur jeweiligen Entsorgungsstelle zu wandern.

5. Das kleine Chaos beseitigen, durchatmen, Leere genießen.

Am 10.-12.6. war ich auf Reisen. Die vage Hoffnung, unterwegs 10-11-12 Items loszuwerden, zerschellte an der Logik, dass etwas wirklich falsch laufen muss, wenn ich 10+11+12 = 33 Items im Gepäck haben sollte, die ich ohne Sorge entsorgen kann. Am 12.6. habe ich also die Rückkehrnacht noch rasch genutzt, das kleine Chaos beseitigt, durchgeatmet und die Leere genossen.

Die ersten Anwärter für die morgige 16 warten bereits.

Update: 21. Juni 2015; 17:05 – es wird allmählich zäh. Düsseldorf: Die ersten 6 Items der heutigen 21 lauern im Flurbereich vor der Wohnungstür. Abmarsch ist jedoch erst, wenn die Zahl voll ist. Dazu muss mir noch etwas einfallen, denn jetzt geht es längst an die Substanz.

 

NEU: TheMinimalists inspirieren mich weiter mit the „fake outrage“: http://www.theminimalists.com


Das Thema des Monats bedeutet für mich, mehr als einen halbherzigen Versuch zu wagen und mich konsequent auf ein neues Experiment mit mir selbst einzulassen.

 

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2 thoughts

  1. Liebe Frau Schulte,
    eine sehr gute Idee, das mit dem Entrümpeln. Ich bin gerade dabei, aber ob ich so viele Items schaffe …? Entrümpeln heißt Loslassen, aber auch Einsehen, dass materiellen Dingen meist mehr Bedeutung als nötig geschenkt wird. Ich werde meine Räumaktionen kritisch beobachten und berichten.
    Herzliche Grüße
    Ihre Giselle Chaumien

    1. Liebe Frau Chaumien,
      Sie haben sehr Recht: auch entrümpeln heißt loslassen… Mir sind viele Einladungen begegnet, es mir selbst dabei zu leicht zu machen. Interessanter Lernprozess.
      Herzliche Grüße
      Petra Schulte

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