Umschalter: Der Nutzen von Ritualen

Mein Alltagsteeset
Hände waschen, umziehen, ein heißer Earl Grey mit Milch und Honig – ich bin zuhause

Schritt 1

Stellen Sie sich selbst die Frage: Wann bin ich in echtem Kontakt mit meinem Alltag?

Freundliche Selbstbeobachtung und Aufmerksamkeit zeigen Ihnen Ihre Kontaktrituale im Alltag. Morgenrituale wie der erste Kaffee auf dem Weg unter die Dusche und der regelmäßige grantige Begrüßungsraunzer für die Mitarbeiter: Wir gestalten Kontakt und folgen unserem Bedürfnis nach Sicherheit durch Wiederholung und Routine.

Identifizieren Sie Ihre Kontaktflächen und Leitplanken.

Schritt 2

Menschen streben nach einem erfüllten Leben und nach Ganzheitlichkeit. Wir wollen in Beziehung sein.
Unterscheiden Sie zwischen guter und schwacher Kontaktgestaltung. Woran erkennen Sie nährende Kontaktenergie und im Gegensatz dazu teure Kompensationen?
Wir lernen rasch Energiequellen und Energiefresser auseinanderzuhalten. So gibt es wertvolle Energie und weniger wertvolle Energie voneinander trennen und bewusste Entscheidungen treffen.

Schritt 3

Selbststeuerung beginnt.
Wenn ich weiß, dass Nähe und Distanz zusammen gehören, kann ich sie zueinander stellen und leichter mit ihnen umgehen. Ich kann bewusst loslassen und mich neu orientieren.

Kompensation suche ich, wenn ich Zeit gewinnen muss, einen Puffer brauche und bewusst den direkten Kontakt hinauszögere. Diese bewusste Steuerung hilft mir zu reifen und reichert den Augenblick und mein Leben an

Darüber gewinne ich Autonomie und kann in Ruhe hinschauen und mich einfach nur erfreuen.

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